SMOICE Blog - Ideen für Unternehmer für Prozesse und Liquiditätsmanagement

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„Ein Kunde, der nicht zahlt, ist kein Kunde!“

Eine selten genutzte Funktion: Die Zahlungserinnerung und Mahnung

Warum nutzen viele SMOICEr die Mahnfunktion so selten? Eine mögliche Erklärung ist, dass ihre Rechnungen eben immer pünktlich und zuverlässig gezahlt werden. Doch viele Unternehmer haben durchaus ihre Gründe haben, lieber keine Mahnung zu versenden.

Risiko Mahnung – Vergraulen Zahlungserinnerungen unsere Kunden?

Das gewichtigste Mahnhindernis ist die Überzeugung, dass man immer alles für des Kunden Wohl tun müsse. Und sie deshalb prinzipiell nicht anmahnen dürfe. Einer meiner Geschäftspartner hatte schon vor Jahren den passenden Spruch hierzu:

„Ein Kunde, der nicht zahlt, ist kein Kunde!“

Je öfter ich diesen Satz überdenke, desto deutlicher wird mir, wie wichtig er für mein eigenes Unternehmen ist. Und welche Bedeutung er für alle Unternehmer hat, die sich selbst ernst nehmen.

Wenn’s mal länger dauert: Zahlungsengpass oder bewusste Verzögerung?

Natürlich kann auch ein Kunde kurzzeitige Liquiditätsprobleme haben. (Vielleicht haben Sie schon daran gedacht, ihm SMOICE für seine Rechnungslegung zu empfehlen?)

Doch Kunden, die höchste Leistung fordern und viel Stress machen, zahlen gern mit Verzögerung. Schickt man ihnen eine Zahlungserinnerung, setzen sie mitunter noch ein Sahnehäubchen obenauf und beschweren sich!

Manchmal sind uns gerade diese Kunden wichtig, weil ihre Aufträge einen hohen Anteil am Umsatz haben. Und finanziell eng werden kann es bei jedem mal. Aber als Unternehmer haben wir das Recht, ja die Pflicht zu entscheiden, ob wir mit diesen Geschäftspartnern langfristig zusammenarbeiten wollen oder unsere Kräfte doch lieber anderen Kunden zuwenden.

Schlechte Geschäftsmanieren: Zahlungsverzug aus Prinzip

Am anderen Extrem sitzen Kunden, die aus Prinzip spät zahlen. Sie warten darauf, dass man sie mahnt und riskieren bewusst Mahngebühren. Hier ist es wichtig, zeitnah zu erinnern und zu mahnen. Die Kunst ist es, laut und deutlich gehört zu werden, denn diese Kunden handeln nach dem Motto:

„Wer am lautesten schreit, bekommt sein Geld zuerst.“

Für mich gehört es zum guten Unternehmerton, meine Rechnungen pünktlich zu zahlen. Ist das ausnahmsweise nicht möglich, spreche ich mit meinem Geschäftspartner darüber. Und akzeptiere selbstverständlich, wenn er mich an Zahlungsziele erinnert und Außenstände anmahnt. Die Verantwortung für einen Mahnkonflikt trägt, wer nicht zahlt. Und nicht derjenige, der seine Leistung wie vereinbart erbracht hat und sie nun abrechnet.

Mahnkorrespondenz bei SMOICE: Ihre Chance auf positive Selbstdarstellung

Kürzlich hat ein SMOICEr eine wunderschöne Wendung in einem Mahnkonflikt erlebt. Der Unternehmer hatte lange überlegt, ob er seinem Kunden eine Zahlungserinnerung schicken soll. Es handelte sich nämlich um ein sehr hohes Gut: einen Neukunden, noch dazu einen Steuerberater! Doch unser Unternehmer hatte einen wichtigen Grund, seine Mahnung zu versenden: Er wollte die Konfliktsituation nutzen, um positives Marketing für sein Unternehmen zu machen. Er hat eine exzellente Dienstleistung geliefert, hinter der er zu 100 Prozent steht. Und daraus folgt, dass er angemessen bezahlt werden will.

Wer leistet, wird bezahlt. So lautet DAS Grundprinzip unserer Wirtschaft!

Für den SMOICEr ist es Ausdruck seiner Professionalität, dass er seine Zahlen im Griff hat. Und er rechnet selbstverständlich mit der vereinbarten Gegenleistung von seinem Kunden. Die Wirkung der freundlichen Mahnung ließ nicht lange auf sich warten: Sein Kunde dankte für die Erinnerung und zahlte prompt. Viele Mandanten des Steuerberaters handeln längst nicht so professionell – er selbst aber schon. Selbstverständlich!

photo credit: One Way Stock via photopin cc

Niels Przybilla

Niels Przybilla

Evangelist at SMOICE
Niels ist CMO & Gründer von SMOICE. Als Marketing-Berater war Rechnungen schreiben immer die unangenehmste Tätigkeit. Mit SMOICE macht das Rechnungen schreiben nun einfach Spaß.Und statt 8 Stunden schreibt er nur noch 5 Minuten Rechnungen.
Niels Przybilla

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